PROJEKT:

Dokumentacny projekt
Dokumentationsprojekt
Project of documentations

Reportage: Die Wanderung zum Wasserfall „Skok"

Am Sonntag, dem 18. Mai, (nach der Samstag-Disco) sind alle (dadurch nicht ausgeschlafenen Teilnehmer), die den Wasserfall bewundern wollten,in Tatranska Strba in die Zahnradbahn eingestiegen. Schon nach wenigen Minuten mußten alle in Strbske Pleso aussteigen, und es ging los. Während man am Anfang noch in einer geschlossenen Gruppe lief, bildeten sich schon nach kurzer Zeit multikulturelle Gruppen, die sich ihr eigenes Tempo suchten, um den Wasserfall zu erreichen. Dieses war aber nicht so leicht, weil ihnen viele Hindernisse im Weg standen und sie sich durch den Matsch fortbewegen mußten, der durch das Schmelzen des Schnees reichlich den Boden bedeckte. Schnell begriff jeder, wie das Leben der Gemsen aussieht, als man von Stein zu Stein hüpfen mußte, wenn man nicht in das Wasser oder den Dreck fallen wollte. Als jemand die kleinen Schneekoppen in der Nähe des Weges entdeckte, begann die große Schneeballschlacht. Davon waren allerdings nicht alle begeistert, weil sie bei 25°C nur T-Shirts und Shorts anhatten. Je höher alle stiegen, desto schneller veränderten sich die kleinen Schneehaufen in große Schneewiesen. Dabei entstanden auch so leicht verrückte Ideen, wie zum Beispiel bei hochsommerlichen Temperaturen einen Schneemann zu bauen oder barfuß im Schnee herumzustapfen (spaßig, spaßig!!! ). Am schönsten war jedoch die tolle Aussicht auf die Berge, die auf einmal über den Bäumen erschienen, wenn man seinen Blick vom Fußweg erheben konnte. Nach ca.2 Stunden konnte dann jeder den tollen Anblick des Wasserfalls bewundern. Nicht alle hatten genügend Kraft auch die nächste Nähe des Wassers zu genießen. Das berauschende Gefühl, das Ziel doch noch erreicht zu haben, fesselte jeden so, daß er sich nur schwer wieder von diesem Panorama losreißen konnte.
Doch wie das bekannte Sprichwort schon sagt :,,Wer hoch kommt, muß auch wieder runter.``, wurden alle gezwungen sich früher oder später auf den Rückweg zu machen. Obwohl uns die Schwerkraft eine helfende Hand reichte, beklagten sich doch die meisten über die ungewohnt stechenden Schmerzen in den Beinen. Einzig der Gedanke an ein kühles Bier in der nächsten Kneipe, trieb uns so schnell wie möglich hinunter. Endlich unten angekommen, erstaunte uns rückblickend die unendliche Ferne der Berge. Diese Erscheinung hielt jedoch keinen davon ab, ein Eis und ein wohltuend kaltes Getränk zu sich zu nehmen.
Zu unserem Hotel war es jetzt, angeblich, nur noch ein kurzer Weg. Im Prinzip hätte man nur in die Bahn einsteigen müssen, was die meisten von uns jedoch nicht taten, da wir etwa 1 Std. und 30 Min. hätten warten müssen. Irgendwie war das Gerücht entstanden, daß es wesentlich kürzer wäre zu laufen, und man lange vor der Bahn im Dorf ankommen würde. Wir beschlossen also loszumarschieren, was sich jedoch als fataler Fehler herausstellen sollte. Wir liefen etwas orientierungslos durch die Gegend, bis wir schließlich irgendwann glücklicherweise die Bahnschienen kreuzten, denen wir ab dann folgten. Als dann nach etwa zwei gelaufenen Stunden die Bahn an uns vorbeifuhr, konnten wir nur noch lachen. Schließlich kamen wir nach einer weiteren Stunde doch noch mit qualmenden Füßen im Hotel an. Diejenigen, die auf die Bahn gewartet hatten, waren dort eher, und vor allem erholt, angekommen.(Der Versuch, den anderen einen "echten Bären" aufzubinden, schlug leider fehl.)

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