PROJEKT:

Tatransky Narodny Park (TANAP)
Tatra-Nationalpark (TANAP)
Tatra National Parc (TANAP)

I. Absicht

Der Tatranationalpark gehört zu den bedeutendsten Naturschätzen der Slowakischen Republik. Einen großen Bestandteil des TANAPs bildet die Hohe Tatra, die mit ihrer Fläche von 335 km2 das kleinste Hochgebirge der Welt ist.
Die Teilnehmer dieses Projekts haben sich vorgenommen, die charakteristischen Merkmale des TANAPs zu erkunden und zusammenzufassen.

II. Teilnehmer

III. Vorbereitungsphase

Bestimmung der charakteristischen Merkmale des Hochgebirges
- Geschichte
- Unterteilung des Nationalparks
- Geographische Unterteilung
- Unterteilung in Schutzzonen
- Klima
- Geologie
- Flora
- Fauna
- Tourismus
- Gewässer
- Leitung und Finanzierung
- Traditionen

Suchen der Quellen

- Literatur:
1.)Vysoke Tatry (Turisticky Sprievodca CSFR); Sport Bratislava 1991
2.) Die Tatra und ihre Umgebung; EVAN&TLM Liptovsky Mikulas 1996
3.) Kurzinformation Tatransky Narodny Park; Sprava TANAP-u 1996
4.) Slowakei ; Conrad Stein Verlag 1996
5.) Der neue Kosmos Tier- und Pflanzenführer; Kosmos Verlag 1997
6.) Tatransky Narodny Park ; Sprava TANAP-u 1996
7.) Reisehandbuch und Kunstführer SLOWAKEI; Hochberger 1990
- Besuch des TANAP-Museums in Tatranska Lomnica
- Besuch des Botanischen Gartens in Tatranska Lomnica
- Befragung des Verwalters des TANAPs Herrn Sturcel
- Beobachtungen aus den Wanderungen durch den TANAP
.Wanderung von Stary Smokovec auf die Slavkovsky Spitze (2452 m)
.Wanderung von Strbske Pleso zum Wasserfall Skok
.Wanderung von Strbske Pleso zum Berghotel Poprader See (1494 m)
.Wanderung von Stary Smokovec zum Berghotel Sliezsky dom (1670 m)

V. Ausarbeitung der angegebenen Quellen
Die oben genannten Themen wurden unter den Teilnehmern in Zweiergruppen aufgeteilt. Jede dieser Gruppen studierte gründlich ihren Teil und arbeitete eine Übersicht ihres Themas aus. Nach der gemeinsamen Besprechung wurde die Endversion des Projekts konzipiert.

Einleitung
Unter einem Nationalpark versteht man ein durch die Verwaltung festgelegtes Gebiet, das die Erhaltung der ursprünglichen Natur in ihrer Seltenheit und Eigenart sichert.
28% der gesamten Slowakei sind Landschaftsschutzgebiete.
Im Nordteil des Landes befindet sich der älteste und bedeutendste Nationalpark der Republik - der Tatranationalpark. Er nimmt das ganze Gebiet der Tatra ein (759 km²), welche den höchsten und nördlichsten Teil des Karpatengebirges bildet.
Die eigentliche Tatra läßt sich aufteilen in die Westliche, die Hohe und die Belaer Tatra.
Diese unterscheiden sich durch ihre Höhe, ihre landwirtschaftliche Gliederung und ihren geologischen Aufbau. Während das Hauptgestein der Hohen Tatra und des größten Teils der Westlichen Tatra Granit (Dokumentation Abbildung 1) und kristalline Schiefe bilden, ist die Belaer Tatra und ein Teil der Westlichen Tatra (Cervene vrchy) aus Dolomiten und Kalksteinen (Dok. Abb. 2) zusammengesetzt.

Geschichte zur Entstehung des TANAPs
1873 wurden Touristenvereine gegründet. Kurz danach kamen die ersten Naturschutzfragen auf. Es gab aber nur wenige mahnende Stimmen, die ignoriert wurden, da zu dieser Zeit zwei Gleichungen das Denken der Leute bestimmten. Das waren „Fremdenverkehr=Geldverdienst" und „Naturschutz=Luxus" (Karpatenpost 1931). Wenn staatliche Stellen die Idee mit einem Nationalpark zur Sprache brachten, verfolgten sie politisch hintergründige Gedanken, die aber vereitelt wurden. Deshalb erfolgte nur Schutz einzelner Tier- und Pflanzenarten. Weiteres Bestreben zur Errichtung eines geschützten Gebietes scheiterten an Privat- und Gemeindeinteressen der Wald- und Weidewirtschaft. Obwohl schon zu Zeiten des 2. Weltkrieges die Schäden durch Überweidung und laufenden Betretens klar erforscht waren, wurde erst 1949 ein Naturschutzgebiet gegründet - TANAP. Dieser Park umfaßt zunächst die gesamte Hohe Tatra, die Belaer Kalkalpen und einen Teil der Westlichen Tatra. Das war ein Gebiet von 501 km², einschließlich Schutzzone 700 km². Später wurden dem Park noch das restliche Gebiet der Westliche Tatra zugeführt. Heute umfaßt das Gebiet des TANAPs 740 km² und eine Schutzzone von 360 km². Das geschützte Gebiet um die Hohe Tatra reicht auch in Polen hinein. Als TANAP bezeichnet man aber nur das Schutzgebiet auf slowakischer Seite, das auf polnischer Seite wird als TPN bezeichnet und ist 240 km² groß.
Jedoch sind die Beziehung zwischen den Verwaltungen der Parks stark ausgeprägt.

Unterteilung des Nationalparks
1.) Geographische Unterteilung
Die Hohe Tatra ist Bestandteil des insgesamt 1200 km umfassenden Karpatenbogens und zugleich sein höchster Bereich.
Der TANAP befindet sich im Norden der Republik, direkt an der Grenze zu Polen. Die Tatra gliedert sich in drei einzelne Teil: Westliche Tatra, Hohe Tatra und Belaer Tatra. Das Imponierende an der Tatra ist, daß sie für den Betrachter auf der slowakischen Seite plötzlich aus der Ebene auftaucht und deshalb besonders majestätisch und gewaltig wirkt.
Die Hohe Tatra ist ein Faltengebirge und besteht vorwiegend aus Granit, vereinzelt treten kristalline Schiefer und Kalkstein auf. Der scharf gegliederte Hauptkamm ist nur 26.5 km lang, deshalb ist die Tatra das kleinste Hochgebirge der Welt.
Vor Jahrtausenden haben Gletscher die Berge modelliert, sie sind jedoch schon lange geschmolzen. Von ihrer Tätigkeit künden jetzt eindrucksvolle Gletscherkessel, Talmulden und die wundervollen Karstseen, von denen es auf slowakischer und polnischer Seite insgesamt 130 gibt. Man nennt sie hier poetisch Meeraugen.

Die Westliche Tatra ist die Fortsetzung der Hohen Tatra in westlicher Richtung. Dieses annähernd 400 km2 große Gebiet ist vom geologischen Standpunkt, sowie dem Charakter des Hauptkamms her der Hohen Tatra fast ebenbürtig, jedoch sind die Gipfel hier etwas niedriger.
Der Hauptkamm hat eine Länge von 37 km. Die Westliche Tatra wird weitaus weniger als die Hohe Tatra besucht. Im Jahre 1987 wurde die Westliche Tatra in das Nationalparkterrain integriert.

Die Belaer Tatra bildet den östlichen Abschluß des Nationalparks ( Fläche: 64 km2 ).Der Bergkamm ist nur 14 km lang. Der westliche Teil weist mit 4 markanten Gipfeln Hochgebirgscharakter auf. Der Ostteil besteht aus einem leicht welligen Kamm.
Das Grundgestein der Belaer Tatra bildet Kalkstein, den die Erosion in fruchtbaren Lehmboden verwandelt, der wiederum die Grundlage für eine artenreiche Pflanzenwelt darstellt.
Im Jahre 1978 wurde das Gebiet der Belaer Tatra zu einem Totalreservat innerhalb des TANAPs erklärt, was die Sperrung aller Touristenpfade zur Folge hatte, die über oder durch das Bergmassiv führten.

Nur am südlichen Fuß des Gebirges kann man sich heute auf einem Wanderweg ganzjährig von der Schönheit der weißen Kalk- und Dolomitwände überzeugen.

2.) Unterteilung in Schutzzonen
Schon seit fast 50 Jahren wird die Natur der Tatra durch den TANAP geschützt. Nach dem neustem Gesetz über den Naturschutz wird der TANAP in 5 Naturschutzzonen unterteilt.
Dabei bilden die ersten zwei Zonen eine sogenannte Pufferzone.
Beide Zonen können nach Absprache mit der Nationalparkverwaltung industriell oder landwirtschaftlich genutzt werden. In der zweiten Zone ist der Einfluß der Verwaltung jedoch größer.
Die dritte Zone umfassen die Naturparks, die vierte Zone die Nationalparks und die fünfte Zone die Biotope des Landes.

Klima
Das Klima weist die charakteristischen Merkmale eines Hochgebirges auf, außerdem sind kontinentale Einflüsse zu verzeichnen. Typisch hierfür sind große Temperaturamplituden und starke Niederschläge während des Sommers. Der Schnee hält sich abhängig von Lage und Seehöhe 150-250 Tage lang. Der erste dauerhafte Schnee fällt im November, der letzte im April. Erst Mitte Mai beginnt die Schneeschmelze , und der Frühling stellt sich mit einigen Wochen Verspätung auch in den Bergen ein. Im Sommer betragen die Temperaturen in den Kurorten am Fuße der Tatra zwischen 12° und 15° C, in den Bergen nur um 4°C. Diese Jahreszeit weist auch die höchste Regenwahrscheinlichkeit auf. Typisch für dieses Gebiet ist der schnelle und unerwartete Wetterumschwung.
Bei der Hohen Tatra handelt es sich um das kühlste Feuchtgebiet der Slowakei.

Geologie
Die Hohe Tatra ist ein Faltengebirge aus dem Paläozoikum. Im frühen Tertiär gab es in dieser Region eine flache Hügellandschaft. Am Ende des Tertiärs hob sich diese 1000 bis 1500 m über das sie umgebene Terrain hinaus. Der Anhebungsprozeß wurde im Quartär fortgesetzt; nebenbei setzte eine intensive Erosions- und Abtragungstätigkeit ein. So bildeten sich tiefe Täler und ein verzweigtes Gebirgsmassiv. Bis zum Jungtertiär hob sich der Gebirgskamm der Tatra periodisch und sank wieder unter den Meeresspiegel ab. Seit etwa einer Million Jahren ist die Tatra ein kontinuierliches Hochgebirge. Als sie sich aus dem Meer erhob, war sie gerundeter und höher als sie heute ist.
Zu der fortschreitenden Erosion durch Wasser und Wind und dem Prozeß der Abtragung kam noch die Eiszeit des Quartärs hinzu, die entscheidend auf das Relief der Tatra einwirkte.
Es entstanden 280 m dicke Eisgletscher, die mit ihrer aggressiven Tätigkeit des Grabens und Abschleifens Mulden, tiefe Stufentäler, zerklüftete Grate, Gipfel mit tief eingegrabenen Schluchten und Bergsatteln bildeten. Weiterhin häuften sie in den Tälern lockeres Geröll an. Durch die Witterung in dem ständig rauhen Klima bildeten sich Karren, mächtige Gesteinsanhäufungen mit verwittertem Geröll, Bodenterassen und Felsaufschüttungen.

Flora
Die Pflanzenwelt im Nationalpark setzt sich aus insgesamt 1300 Arten von Gefäßpflanzen zusammen. Unter ihnen sind vor allem wertvolle Relikte aus der Zeit des Tertiärs.
Der Nationalpark erfreut durch eine abwechslungsreiche Flora.
Nadelgehölze sind aber vegetationsbestimmend. Sie machen 97% des Waldbestandes aus ( davon 80 % Fichte).
Durch die große Anzahl dieser Baumart ist die Anfälligkeit gegen Schädlinge ( wie dem Borkenkäfer) stark erhöht.
Zum Schutz und zur Bekämpfung werden vorwiegend biologische Maßnahmen eingesetzt.
Die früher sehr verbreitete Zirbelkiefer mit ihrer dichten eiförmigen Baumkrone ist heute nur noch vereinzelt zu bewundern, da aus ihrem Holz wertvolles Öl gewonnen werden kann und deshalb ganze Wälder abgeholzt wurden.
weitere Informationen ---> Projekt Hochgebirgsflora

Fauna
Der Tatranationalpark ist berühmt für seine Artenvielfalt. In den ausgedehnten und tiefen Tatrawäldern leben auch jetzt noch solche Tierarten, die in anderen Ländern schon ausgestorben sind. Typisch hierfür sind z.B. der Bär (Dok. Abb. 8), der Luchs (Dok. Abb. 3), der Wolf (Dok. Abb. 5), die Wildkatze (Dok. Abb. 4) und der Auerhahn, am häufigsten allerdings Reh, Hirsch, Wildschwein (Dok. Abb. 6) und Fuchs. Die Tatra bildet auch einen Lebensraum für viele Vogelarten, z.B. nisten hier der Großhabicht, mehrere Arten von Eulen, Falken und Schreiadlern. Seltene Endemiten dieser Regionen sind die Tatragemse (Dok. Abb 7), Tatramurmeltier und der Steinadler.
Die meisten Pflanzen- und Tierarten sind deshalb so kostbar, da sie eine Erinnerung an vergangene Zeitalter bilden. Sie werden Relikten genannt und gehören entweder zur Tertiär- oder Quartärformation der Eiszeit.

Tourismus
Der Tatranationalpark bietet günstige Bedingungen für das Heilwesen, den Sport und die Erholung.
Im Nationalparkgelände wurden Wanderwege angelegt, die in ihrer Gesamtlänge fast 600 km erreichen und somit die Besichtigung vieler Naturbesonderheiten ermöglichen.
Ausnahmen bilden die Belaer Tatra und die Naturschutzgebiete, die von jeglichen fremden Einflüssen geschützt werden müssen. In der Sommersaison kommen jährlich rund 1 000 000 Besucher in die Tatra. Das sind allerdings 30-40% weniger Touristen als vor 1990 ( durch politische Umstrukturierung Europas ). Dadurch und durch ein verändertes Umweltbewußtsein werden die Tatrapflanzen und die Tiere nicht mehr so stark durch die Touristen beeinflußt, wie zu früheren Zeiten. Besonders in der Tierwelt hat sich wieder ein ökologisches Gleichgewicht eingestellt.

Gewässer
In der Gegend der „Granittatra" befinden sich viele lange und enge Täler, die die Form einer Birne haben, wobei der breiteste Teil das Quellengebiet ist. In solchen Tälern befinden sich auf den Felsenstufen viele Wasserfälle. Der höchste ist der Kmetov Wasserfall der 80 m hoch ist. Für die „Kalktatra" sind Bäche mit engen Tälern charakteristisch. Die Gewässer der Tatra fließen in 2 Meere - in die Ostsee und in das Schwarze Meer.
Von den Gewässern der Hohen Tatra ist der Fluß Bela der bedeutendste. Im westlichen Teil sind die Bäche Oravica und Studeny Potok wichtig. Die Tatra ist bekannt für ihre großen Höhenunterschiede des Wassers. Besonders hoch ist das Wasser im Frühling, wenn der Schnee in der Tatra schmilzt. Der niedrigste Wasserspiegel liegt im März und April aufgrund des Frostes vor. Ein Relikt aus der Eiszeit sind die vielen Bergseen. Diese kann man in zwei Typen unterteilen:
1.) in gletscherformierte Kessel und
2.) in von Moränen gesperrten Seen.

Leitung und Finanzierung
Im Jahr 1994 wurde ein neues Verwaltungssystem des TANAPs entwickelt. Der gesamte Tatranationalpark wird in 13 Schutzbezirke untergliedert, die jeweils von 6-8 Leuten betreut werden. Der Tatranationalpark wird heute von zwei Organisationen geleitet, von „Statne lesy TANAP" und „Sprava TANAP u".
Die Organisation „Statne lesy TANAP" ist staatlich und wird zu 1/3 aus staatlichen Kassen finanziert. Das restliche Geld wird vorwiegend durch den Handel mit Rohstoffen wie Holz und teilweise durch Tourismus erwirtschaftet. Diese Organisation ist für 2/3 des gesamten TANAPs zuständig.
„Sprava TANAP u" wird vollkommen staatlich finanziert. Diese ist vor allem für den Naturschutz zuständig.
Aufgabe der Nationalparkverwaltung ist es ebenfalls, Verstöße gegen die Vorschriften zu bestrafen. Für diesen Zweck werden 100 Personen eingesetzt.
Einfache Verstöße werden mit einer Höchststrafe von bis zu 200 Kronen geahndet.
Das Geld, das auf diese Weise eingenommen wird, kommt nicht der Nationalparkverwaltung zugute, sondern wird in staatliche Kassen eingezahlt.

Traditionen in der Hohen Tatra
Die historische Entwicklung beeinflußte die Bräuche der Slowaken. Im 9. und 10. Jahrhundert bildeten die slowakischen Stämme den Staat „Velka Morava". Die Bewohner dieses Staates hatten eine eigene Religion, in der viele Naturgötter existierten. In dieser Zeit entstanden Traditionen, die auch heute noch in der Tatraregion weit verbreitet sind.
Besonders beliebt ist der Brauch, der den Beginn des Frühlings und somit das Ende des Winters symbolisieren soll. Dabei wird eine Frau aus Stroh hergestellt , bekleidet und auf ein Beil gesteckt. Alle Einwohner eines Dorfes versammeln sich dann ,um die Puppe mit fröhlichem Gesang zum nächst größeren Fluß zu tragen. Der Inhalt der Lieder spiegelt die Freude über das Winterende wieder. Am Fluß wird die Puppe angezündet und hineingeworfen. Dabei soll die Puppe den Winter darstellen. Diese Tradition wird auch heute noch von Folkloregruppen in den Dörfern der Tatraregion vorgeführt. Im 11. Jahrhundert wurde die Slowakei christianisiert. Da das Christentum die meist verbreitete Religion ist ,gibt es dort noch heute christliche Bräuche. Weit verbreitet ist die Entführung der Braut beim Hochzeitsessen durch Freunde des Bräutigams. Der Bräutigam muß nun die Braut wiederfinden und damit einen Beweis seiner Liebe erbringen. Viele Leute, die in der Region der Tatra leben, tragen noch heute Trachten , die wegen des kalten Klimas oft dick und warm sind. Um den praktischen Zweck zu erfüllen, tritt die ästhetische Seite oftmals in den Hintergrund. Die typisch „männliche" Tracht besteht aus einem schwarzen Hut, Leinenhosen und einer Weste. Die Frauen tragen selbstbedruckte dunkle Röcke ( sog. Modrotlac).Die Männer fertigten die Vorlagen für diesen Druck aus Holz selber an und die Frauen färbten diese dann mit Indigo. Sie bedruckten damit die Stoffe, wodurch spezifische Muster entstanden.
An festlichen Tagen trugen die Leute bunte Trachten. Als Hochzeitskleidung dienten z.B. Sachen die mit bunten Ornamenten geschmückt wurden.

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