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Projektbericht Thema 1
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Die Leda-Jümme-Niederung

Die Leda-Jümme-Niederung erstreckt sich über ein ehemaliges Urstromtal von der Ems. Dieses Gebiet ist 35 km lang und 25 km breit und bedeckt die Landkreise Leer, Ammerland, Cloppenburg und Emsland. Das gesamte Gebiet ist 210.000 ha groß, wovon die Fläche des Leda-Jümme Verbandes 75.000 ha beträgt. Die 30.000 ha große Niederung mit Höhenlagen zwischen NN -0,5 m und NN +3,0 m unterliegt dem Einfluß der Nordsee, und bis zum Bau des Leda Sperrwerks ist sehr oft überflutet worden. Jährlich hat das Wasser die wiederkehrenden Überschwemmungen im Winter verursacht.

Die Leda-Jümme-NiederungDie Niederung ist bedeckt mit kleinen Flüssen, die immer in südwestlicher Richtung fließen, z.B. die Süder-Bäke. Das Flußlaufsystem hat sich während der Eiszeit entwickelt. Die kleinen Flüsse fließen zur Leda und zur Jümme und diese fließen zur Ems von dort in die Nordsee.

Der Leda-Jümme-Verband ist ein Wasser- und Deichbauverband mit Sitz in Leer. Er enstand durch die Verschmelzung der ehemaligen Leda-Deichacht und Jümmiger-Hammrich-Deichacht. Zur Zeit hat er 3 Mitglieder:

Die Aufgabe des Verbandes ist es, die Grundstücke seines Gebietes vor Hochwasser zu schützen, und die erforderlichen Anlagen herzustellen und zu unterhalten. Es handelt sich bei der Unterhaltung um rund 250 km Deiche mit den dazugehörigen Anlagen. Die Deiche werden zweimal im Jahr begutachtet.
Am 28.02.1948 ist der ist der Geburtstag des Leda-Jümme-Verbandes und der Beginn eines planmäßigen bis in die Gegenwart andauernden Ausbaus des Hochwasserschutzes nach dem Generalplan des Verbandes.

Rebecca bei der ProjektvorstellungUnsere Gruppe beschäftigte sich aber nicht nur mit dem oben genannten Verband, sondern auch mit Untersuchungsmethoden zur Qualität von Wasser. Hierbei gibt es verschiedene Methoden:
Eine konzentriert sich auf die im Wasser zu finden Lebewesen und Organismen, wobei darauf geachtet wird, welche man findet und in welcher Anzahl die einzelnen Individuen auftreten. Dadurch ist es möglich, in Büchern nachzuschlagen und zu erfahren, welches Tier in welcher Wasserqualität überleben kann.
Eine andere Methode nutzt die elektrische Leitfähigkeit von Wasser als Untersuchungsgegenstand, denn durch reines Wasser fließt der Strom schneller als im Wasser mit vielen anderen Teilchen. Natürlich gehört zur Wasserqualitätsuntersuchung auch die genaue Betrachtung der wasserspezifischen Daten wie Sauerstoffgehalt und der ph-Wert, wofür wir bestimmte Geräte zur Bestimmung nutzten.Zur Bestimmung des Säuregehalts nutzten wir andere Chemikalien, um dadurch bestimmte Färbungen zu erzeugen an Hand derer man relativ genaue Rückschlüsse auf den Säuregehalt schließen kann.

Der Mensch verändert mit seinem Eingreifen in die Natur nicht nur die Wasserqualität, sondern ändert die ökologischen Verhältnisse im Naturraum. Das geschah auch in der Leda-Jümme-Niederung. Hier wurden Flüsse begradigt und somit verkürzt, was zur Folge hatte, daß Flußufer austrockneten, der Grundwasserspiegel sank und mehr Wasser in kürzerer Zeit durch Gebiet läuft. In der heutigen Zeit versucht man diese Fehler wieder zu beheben, was mit großen Problemen verbunden ist. Zum einen müssen Bauern dazu gebracht werden, ihr Land für den Naturschutz aufzugeben. Desweiteren ist der Einsatz von schweren Maschinen auf dem weichen Boden sehr schwierig und durch die Veränderung von Landwirtschaft zur Industrie wachsen die kleinen Dörfer in die Niederung hinein, da sie Platz für die Industriebetriebe brauchen.
Eine Möglichkeit der Verbesserung der ökologischen Verhältnisse ist die Renaturierung, die ich an einem Beispiel kurz erläutern will:
GrabenDer erste Schritt war eine biologische Bestandsaufnahme der gekauften Fläche. Denn die Pflanzen und Tiere sollten so wenig wie möglich gestört werden. Die Fläche wurde auch geologisch untersucht, um festzustellen, wie das Land beschaffen ist. Danach wurde ein Plan für die Neugestaltung des Flusses entwickelt.
Der Deich an der nördlichen Seite der Ollenbäke wird bis auf das Urgelände abgetragen. Der Deich an der südlichen Seite wird so bleiben, wie er ist. Ein neues Bett der Ollenbäke wird in der Süderbäke enden.
Diese renaturierten 20 ha werden häufig überschwemmt, was mit den Wasserständen von Ebbe und Flut zusammenhängt.
Dieses renaturierte Gebiet wird mehreren Zwecken dienen:

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