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Teilprojekte

Wegweiser:

recklo.gif (899 Byte) . . . . . reckro.gif (898 Byte)
. Thema 1:
Die Leda-Jümme-Niederung
Thema 2:
Deichbau und Sturmfluten an der deutschen Nordseeküste
Thema 3:
Das Wattenmeer
Thema 4:
Menschen im Moor
Thema 5:
Moorarchäologie
.
. Thema 6:
Moorökologie
Thema 7:
Dorf im Wandel
Thema 8:
Photo- und Videodokumentation
Thema 9:
Dokumentation mit dem Computer
Betreuung
der Teilprojekte und Teilnehmerzahlen
.
recklu.gif (875 Byte) . . . . . reckru.gif (876 Byte)

Thema 1 : Die Leda-Jümme-Niederung

Das Ammerland wird von einer Reihe kleiner Flüsse (Bäken) nach Südwesten hin entwässert. Die Gezeiten (Ebbe und Flut ) wirken sich über die Ems, die Leda , die Jümme, das Aper Tief und die Große Süderbäke bis nach Westerstede aus. Dies führte bis in die 60er Jahre im Winter regelmäßig zu großen Überschwemmungen, die teilweise monatelang bestehen blieben.

Durch Ausbau und Begradigungen und das Leda-Sperrwerk ist die Gefahr von Überflutungen selten geworden. Jedoch ist die Gefahr nicht gebannt. Dies soll in Zusammenarbeit mit den Wasserunterhaltungsverbänden und dem Standarchiv untersucht werden. Auch die negativen Auswirkungen der Begradingungen auf Flora und Fauna werden mit einbezogen und durch Exkursionen in die Landschaft auch praktisch sichtbar.

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Thema 2 : Deichbau und Sturmfluten an der deutschen Nordseeküste

Der heutige Verlauf der Nordseeküste ist nicht natürlich, sondern in weiten Bereichen durch den Menschen geschaffen. Anhand alter Karten und anderer Quellen sollen die Auswirkungen der Sturmfluten im Mittelalter auf die Küstenlinie untersucht werden. Der Deichbau als große soziale Leistung der Küstenbewohner von den Anfängen bis heute und die Rückgewinnungen des Landes, das durch Meereseinbrüche verloren gegangen war, soll durch Mitwirkung des Institutes für Deich- und Wurtenforschung, des Küstenschutzamtes Norden und der Ostfriesischen Landschaft erarbeitet und durch Exkursionen auch praktisch erfahren werden.

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Thema 3 : Das Wattenmeer

Vom Ijsselmeer (NL) bis zur dänischen Grenze zwischen der Küste und den vorgelagerten Inseln erstreckt sich eine auf der Welt einzigartige Landschaft, das Wattenmeer. Zweimal im täglichen Wechsel von Ebbe und Flut Land oder Meeresboden stellt es an seine Bewohner extreme Anforderungen. Die Artenvielfalt ist daher nicht groß, gleichzeitig ist das Wattenmeer aber sehr individuenreich, Kinderstube für Meeresbewohner und Rastplatz für viele Vögel auf ihrem Zug in die Brut- und Wintergebiete. Für den Naturhaushalt der Nordsee ist es ein unverzichtbares Bestandteil und eines der letzen großen Naturräume in Europa. Als Wattenmeer in seiner ökologischen Bedeutung, als Nationalpark und Erholungsort soll es in und durch Exkursionen ins Watt erarbeitet werden.

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Thema 4 : Menschen in Moor

Im Rahmen des Projekts soll das Leben von Menschen im Moor von der Steinzeit bis in die 50er und frühen 60er Jahre untersucht werden. Moderne Untersuchungsmethoden geben Auskunft über die soziale Verhältnisse und die Lebensumstände der Menschen in der Steinzeit. Funde von Werkzeugen, Schmuck und alltäglichen Gebrauchsgegenständen, der Mythos der Moorleichen und Webetechniken der Bekleidung geben Hinweise auf das Leben im dieser Zeit. Die Zeit der Moorkolonisierung (Fehnkultur) wird ebenso untersucht wie das Moor als Gefängnis (KZ Esterwegen, Informationszentrum Papenburg) und die Veränderungen in diesem Jahrhundert in den Lebens- und Arbeitsverhältnissen . Ein Tag im Naturkundemuseum Oldenburg (praktische Arbeiten) und ein Besuch des Moormuseums Moordorf gehören zum Programm.

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Thema 5: Moorarchäologie

BohlenwegWie bestimmt man das Alter von Moorfunden und welche Methoden gibt es? Das soll praktisch und theoretisch im Naturkundemuseum Oldenburg erfahren werden. Dabei werden die Methoden Pollenanalyse, Dendrochronologie und C-14 vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt bei den Ausgrabungen der Bohlenwege im Moor. Über die Funde bei diesen Ausgrabungen und über die Technik zum Bau dieser Bohlenwege wird es ausführliche Informationen geben. Ebenso gehört eine Exkursion zu einer Ausgrabungsstätte bei Hude unter sachkundiger Führung dazu. Die erworbenen Kenntnisse können bei einer Exkursion in das Lengener Moor und zum Moormuseum Elisabethfehn vertieft werden.

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Thema 6: Moorökologie

Hoch- und Niedermoore sind zwei völlig verschiedene Lebensräume. Dies werden Exkursionen unter sachkundiger Führung in das Lengener Moor und an die Thülsfelder Talsperre verdeutlichen. Erarbeitet werden soll die Entstehung der Hochmoore. Im Mittelpunkt werden die Torfmoose stehen, aber auch die anderen typischen Pflanzen dieses nährstoffarmen Standorts wie Pfeifengras, Moosbeere, Sonnentau oder Wollgras. Auch die Renaturierung der abgetorften Flächen soll untersucht werden. Zum Programm gehört auch eine Exkursion zum Moorerlebnispfad "Goldenstedter Moor".

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Thema 7: Dorf im Wandel

In Westerloy, dem Dorf, wo unser Lager steht, gibt es noch eine intakte Dorfgemeinschaft. Der Ort ist mehrfach bei Wettbewerben wegen seines lebendigen Gemeinschaftslebens ausgezeichnet worden. In diesem Projekt soll erforscht werden, wie die Menschen hier leben, welcher Wandel stattgefunden hat und noch zu erwarten ist. Vergleiche aus den Heimatländern der Projektteilnehmer sollen dabei einbezogen werden. Diesen und anderen Fragen soll nachgegangen werden: Wie wohnt man im Dorf? Wie verbringt man seine Freizeit? Welche Berufe werden ausgeübt? Was erwarten Zuwanderer vom Dorf?
Dazu sollen Dokumente (Zeitungen, Filme, Bilder, u.a.) ausgewertet werden und vor allem durch Befragen von Dorfbewohnern zu Hause, im Verein und am Arbeitsplatz Antworten darauf gefunden werden. Dazu gehört auch die Erkundung des Ortes, seine Geschichte und eine Fahrt zu einem Freilichtmuseum.

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Thema 8: Photo- und Videodokumentation 

Wie in den Vorjahren soll mit dem Photoapparat und der Videokamera über das Projekt berichtet werden, über die großen und kleinen Ereignisse, das gemeinsame Arbeiten und den Spaß zusammen. Dadurch soll eine Dokumentation entstehen, die später (nach dem Projekt) zum Film "Westerstede 1998" und zum Projektbericht "Westerstede 1998" zusammengefaßt werden können. Das bedeutet, daß die Photos schon während des Projektes entwickelt und katalogisiert werden müssen, ebenso müssen die Szenen der einzelnen Videofilme aufgeschrieben werden, denn sie sind Grundlage für den späteren Schnitt des großen Filmes. Gesucht werden also Leute, die mit dem Photoapparat und der Videokamera umgehen können, die kreativ sind und einen Blick für den richtigen Ausschnitt oder das passende Bild haben. Zur Vertonung des Filmes und zur Zusammenstellung des Buches werden von jeder Schule in den Weihnachtsferien 1998 zwei Schüler für einige Tage nach Westerstede eingeladen.

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Thema 9: Dokumentation der Ergebnisse mit dem Computer

Das Festhalten von erarbeiteten Ergebnissen noch während der Projektwoche hat sich bewährt. Am Ende sollte jede Schule eine Diskette mit den vorläufigen Projektergebnissen mit nach Hause nehmen können. Neben den Photos sind diese Ergebnisse vor allem Grundlage für den Gesamtprojektbericht, der in den Weihnachtsferien erstellt werden soll. Es wird also auch in diesem Jahr einen Computerraum im Lager geben. Damit kein Chaos entsteht und jeder sein Geschriebenes wiederfindet wird eine Gruppe von drei computererfahrenen Schülern die übrigen Schüler bei Abspeichern, usw. unterstützen. Da wir die Möglichkeit haben, uns in das Internet einzuloggen, wäre es eine weitere Aufgabe, über eine Homepage unser Projekt dort zu vertreten.

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Betreuung der Projekte und Teilnehmerzahlen:

 

Projekt

Betreuer

Teilnehmer

Lehrer
1. Leda-Jümme-Niederung Uwe Riegel 10
2. Deichbau und Sturmfluten Theo Peenstra, Lile-Marija Sliamaite, Olle Ohlin 10
3. Wattenmeer Beata Buthenhoff-Moszara 11
4. Menschen im Moor Arno Hoven, Hakan  Lilliefeldt 12
5. Moorarchäologie Ewa Kleczek, Lutz Kadasch 12
6. Moorökologie Katrin Wichert, Torsten Weiß 11
7. Dorf im Wandel Gerrit Vruggink, Hartmut Kröncke, Jurate Guseviene 10
8. Foto- und Videodokumentation Andreas Laube, Lutz Kadasch 8
9. Computerdokumentation Lutz Kadasch, Andreas Laube 3

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